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Dissertationstipendium |
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Das Stipendium Die Stiftung Dialogik Mary und Hermann Levin Goldschmidt-Bollag vergibt ein Stipendium für DoktorandInnen. Zweck soll sein, Doktoranden und Doktorandinnen bei der Verfassung der Dissertation im Schlussstadium zu unterstützen und damit den erfolgreichen Abschluss der Dissertation zu ermöglichen. Das Stipendium soll es dem/der Stipendiat/in ermöglichen, sich in der Zeit der Vergabung (ein Jahr) ausschliesslich der Arbeit an der Dissertation widmen zu können und beläuft sich auf CHF 20'000.. In Übereinstimmung mit dem Stiftungszweck «der Förderung wissenschaftlicher Forschung im Sinn jüdischer und schweizerischer Weltoffenheit, die auch das Lebenswerk der Stifter kennzeichnet» sind Dissertationsprojekte aus folgenden Themenbereichen für eine Bewerbung qualifiziert:
Gesuche sollen nebst einer kurzen Vita (eine Seite) einen detailierten Projektplan und Angaben über den Stand der Arbeit zum Zeitpunkt der Bewerbung enthalten (nicht mehr als 2000 Worte), eine Kurzdarstellung desselben (höchstens 250 Worte) sowie zwei Empfehlungsschreiben, wovon eines vom akademischen Betreuer der Dissertation verfasst sein soll. Gesuche für das Jahr 2008/2009 sind bis zum 15. Januar 2008 zu richten an: Prof. Dr. Willi Goetschel German Department University of Toronto 50 St. Joseph Street Toronto, Ontario M5S 1J4 Canada Fax 416.926.2329 Email w.goetschel@utoronto.ca Bisherige Empfänger und Empfängerinnen 2004 Alexandra Binnekade (Jüdische Studien, Basel) Fremd? Alltag jüdisch-christlicher Kontaktzonen in Lengnau (AG) im 19. Jahrhundert. Eine mikrohistorische Untersuchung. 2003 Marcus Pyka (Jüdische Geschichte, München) Erste biographische Darstellung des Historikers Heinrich Graetz. 2002 Susanne Bennewitz, Basel Die Entstehung einer städtischen Gemeinde: Jüdisches Leben in Basel im frühen 19. Jahrhundert. 2001 Marina Sassenberg Biographie von Selma Stern-Täubler. 2000 Uta Lohmann Zur Bildungskonzeption David Friedländers (1750-1834) im deutsch-jüdischen Verbürgerlichungsprozess. 1999 Patrick Kury "Überfremdungsdiskurs" als paradoxe Konstruktion helvetischer Identität: Der Überfremdungsdiskurs in der politischen Sprache der Schweiz in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Ein Beitrag zu einer politischen Kulturwissenschaft. Basel 1998 Nils Roemer The Historicizing of Judaism in the Face of Modernity: Scholarly Discipline and Popular Culture in 19th Century Germany. Columbia University, 1998 Website: Nils Roemer, The Parkes Institute for the Study of Jewish / non-Jewish Relations |
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